SP-Obersiggenthal: Gemeindewahlen – gestalten statt verwalten!

Die SP Obersiggenthal ist für den kommenden Wahlherbst bereit.  Mit Aline Schaich, die für den Gemeinderat kandidiert,  mit Marius Willi, der sich für die Schulpflege zur Verfügung stellt, und mit ihren Kandidierenden auf der Einwohnerratsliste 3  verfügt die SP über ein Team, das gewillt ist, den Lebensraum Obersiggenthal zu gestalten und nicht bloss zu verwalten.

Für die Wahlen im Herbst ist es wichtig, einen Blick zurück zu werfen. Die zu Ende gehende Amtsperiode 2013 bis 2017 wurde rasch zu einer „Einthemen-Legislatur“: Sparen um des Sparens willen. Geflissentlich wurde von den Hauptbeteiligten vergessen, welche Parteien auf kantonaler und nationaler Ebene die Steuerreformen – lies Senkungen – durchgesetzt haben, die auch in Obersiggenthal dazu führten, dass die Gemeinde zunehmend nur noch als reine Verwaltungseinheiten funktionieren kann und die Mittel für die Gestaltung des öffentlichen Lebens fehlen. Teilweise haben die gleichen Kreise dann dem Gemeinderat ständig zum Vorwurf gemacht, konzept- und visionslos zu agieren, ihm aber gleichzeitig sowohl die Mittel wie auch eine konstruktive Mitarbeit versagt.

Für die SP bedeutet diese Ausgangslange, dass die politischen Kräfte nun den Weg zurück von einer blinden Spardiskussion wieder zu den Erfordernissen der Einwohnerinnen und Einwohner von Obersiggenthal finden müssen. Gestalten statt Verwalten muss die Devise lauten. Die SP Obersiggenthal verfügt über Kandidierende, die sich dieser Herausforderung konstruktiv stellen können und wollen – im Interesse aller Segmente der Bevölkerung. Mit Aline Schaich kandiert eine Vertreterin der jüngeren Generation für den Gemeinderat, berufs- und lebenserfahren (RAV-Beraterin) und seit Kindheit mit Obersiggenthal vertraut. Auch die Kandidierenden der SP Einwohnerratsliste 3 sind hervorragend qualifiziert und motiviert, Obersiggenthal als zukunftsorientierten und zukunftsfähigen Lebensraum zu erhalten.

Carol Demarmels rückt für Felix Frischknecht nach

Einwohnerrat Felix Frischknecht ist zurückgetreten und nahm daher am 2. Juni 2017 an seiner letzten Ratssitzung teil. Die SP Obersiggenthal dankt Felix Frischknecht für seinen grossen Einsatz und seine politische Arbeit. Seine Nachfolgerin im Einwohnerrat wird Carol Demarmels aus Kirchdorf. Die 39-jährige Mathematikerin ETH ist Dozentin und Mutter zweier Kinder. Carol Demarmels wird an der nächsten Einwohnerratssitzung vom 22. Juni 2017 erstmals teilnehmen.

Ja zu Tempo 30 in Untersiggenthal

Tempo 30
Tempo 30 erhöht die Sicherheit merklich.

Die SP Untersiggenthal sagt klar Ja zu «Tempo 30 flächendeckend» in Untersiggenthal. Tempo 30 verringert den Durchgangsverkehr, führt zu ruhigerem Fahrverhalten und erhöht die Sicherheit. Die Anzahl und Schwere von Verkehrsunfällen nimmt ab, die Schulwege sind weniger gefährlich und die langsamen Verkehrsteilnehmenden fühlen sich sicherer. Auch ist es nicht so, dass «flächendeckend» in dem Fall heisst, dass ganz Untersiggenthal auf Tempo 30 reduziert wird.

«Flächendeckend» ist leicht irreführend

Mit «flächendeckend» sind nämlich vor allem Quartier- und Wohnstrassen gemeint und nicht sämtliche Strassen im Dorf und auf diesen Strassen kann sowieso selten 50 gefahren werden. Sie sind oft nicht vollständig überschaubar, schmal und von Kindern und Spaziergängern frequentiert. Wer auf solchen Strassen konstant 50 fährt, verhält sich unvernünftig und gefährdet seine Mitmenschen.

Die Geschwoindigkeitseinschränkung macht Sinn und Schütz uns alle.

Hier der Leserbrief von Christian Denzler in der AZ.

 

Marius Willi als Schulpflegekandidat nominiert

Kompetent für die Schulpflege: Marius Willi.

Die SP Obersiggenthal hat Marius Willi aus Kirchdorf für die Erneuerungswahlen der Schulpflege Obersiggenthal nominiert. Der 38 jährige Marius Willi ist in Obersig­genthal aufgewachsen und besuchte da auch die Primar- und Bezirksschule. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Als IT-Supporter an der Schule Ennetbaden sowie als Lehrer und Stufenleiter an der Schule Gebenstorf verfügt Marius Willi über ausgezeichnete Fachkenntnisse für das Amt eines Schulpflegers. Die SP Obersig­genthal freut sich, mit Marius Willi einen höchst qualifizierten Kandidaten für die Schulpflege vorschlagen zu können.

Obersiggenthal, 9.5.2017

Mia Jenni ersetzt Silvia Dingwall im Einwohnerrat

Silvia Dingwall und Mia Jenni feiern die Amtsübergabe.

Nach über 12 Jahren Mitwirkung im Einwohnerrat hatte Silvia Dingwall per Ende 2016 ihren Rücktritt aus dem Einwohnerrat gegeben. Sie gehörte zu den Vorkämpferinnen für die aus­serfamiliäre Kinderbetreuung und für das heute weitherum anerkannte Goldiland, und sie hat sich immer sehr prononciert für eine sozial ausgewogene und umweltbewusste Gemeinde­politik eingesetzt. Zudem war sie auch mehrere Jahre Mitglied der Einbürgerungs­kom­mission, in der sie – als geborene Engländerin – ihr Wissen und ihre Erfahrungen bei der Integration von Menschen in die schweizerische Kultur einbringen konnte. Ihre Nachfolgerin im Einwohnerrat ist Mia Jenni aus Rieden, eine junge Germanistikstudentin und Vorstands­mitglied der Juso Aargau. Mia Jenni, die 2016 auch für den Grossen Rat kandidierte, belegt das verstärkte Interesse von jüngeren Einwohnerinnen und Einwohnern an der Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen. Ihr Einstieg sorgt für Kontinuität in der SP-Vertretung und ist auch ein gutes Omen für die Einwohnerratswahlen am 24.9.2017. Zur Festlegung der Nominationen führt die SP Obersiggenthal am 8. Mai 2017 im Eventlokal Zaarad eine aus­serordentliche GV durch.

Obersiggenthal, 11.4.2017

SP-GV bestätigt Aline Schaich als Gemeinderatskandidatin

An der GV der SP Obersiggenthal stellte deren Präsident, Hansueli Schütz, rückblickend fest, dass es 2016 auf Gemeindeebene eigentlich nur ein Thema gab: Sparen. Kein Zweifel: Obersiggenthal hat Finanzprobleme. Aber weder hat sich bestätigt, dass die Gemeinde unsorgfältig mit ihren Mitteln umgeht, noch wird bestritten, dass die Gemeindeangestellten sehr motiviert und qualifiziert ihre Arbeit verrichten. Es liegt an den Einnahmen, und deren Rückgang hat mit früheren Entscheiden auf nationaler und kantonaler Ebene zu tun. Der Tenor an der GV war einhellig: Obersiggenthal muss zurückfinden zum Gestalten, weg vom Röhrenblick des reinen Sparzwanges und wieder über die Idee «Gemeinde» sprechen: Was macht eine Gemeinde aus, wie sichert sie die hohe Lebensqualität, wie investiert sie in die Jugend und wie ist sie in die Region eingebunden? Die SP wird bei den Gemeindewahlen Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren, die sich für diese Ziele einsetzen. Als erster, markanter Schritt nominierte die GV einstimmig Aline Schaich (36) für die Nachfolge von Gemeinderätin Marie-Louise Nussbaumer, die nach 13 Jahren zurücktritt. Aline Schaich, aufgewach­sen in Obersiggenthal, verbrachte hier und in der Region ihre Schul- und Berufsjahre. Heute ist sie beim RAV Baden als Personal- und Arbeitgeberberaterin tätig. Sie zeigte sich an der GV als konsensfähige, sehr gut qualifizierte Kandidatin und als Garantin dafür, dass die umsichtige und kompetente Arbeit der heutigen Amtsinhaberin fortgesetzt wird.

Sodann verdankte die GV den Einsatz der 2016 aus dem Einwohnerrat ausge­schiedenen Mitglieder Ueli Zulauf und Silvia Dingwall, welche die Arbeit in diesem Gremium lange sachkundig mitprägten. Marie-Luise Nussbaumer und Theo Flückiger (Fraktionspräsident) beleuchteten wichtige Aspekte der Gemeindepolitik. Und Max Chopard-Acklin, Grossrat, gab als Mitglied des Wahlausschusses einen Einblick in die Vorbereitungen der kommunalen Wahlen im Herbst, zu denen nebst den Gemeinderats- auch die Einwohnerratswahlen zählen.

Aline Schaich soll Marie-Louise Nussbaumer im Gemeinderat Obersiggenthal ablösen

Bei den Erneuerungswahlen im kommenden Herbst tritt Gemeinderätin Marie-Louise Nussbaumer nicht mehr an. Mit Aline Schaich (36) portiert der Vorstand der SP Obersiggenthal eine kompetente Nachfolgerin.

«Die Aufgabe war sehr spannend und hat mir in all den Jahren viel Freude gemacht. Aber nach 13 Jahren Gemeindepolitik in der Exekutive und nach 17 Jahren kantonaler Politik im Grossen Rat möchte ich wieder mehr Zeit für meine Familie meine privaten Interessen haben.“ So begründete Marie-Louise Nussbaumer ihren Rücktritts­entscheid, den sie intern schon vor längerer Zeit angekündigt hatte. Der Sektionsvorstand hat dafür volles Verständnis und dankt ihr schon heute sehr herzlich für ihren grossen ideellen und zeitlichen Einsatz.

Ihren Sitz im Gemeinderat will die SP Obersiggenthal bei den Wahlen im Oktober klar verteidigen. Ihr Anspruch ist aufgrund ihres Wähleranteils ausgewiesen. «Wir freuen uns sehr», schreibt der Vorstand der SP; „dass wir unseren Mitgliedern an der Jahresversammlung vom 20. März mit Aline Schaich eine bestens geeignete und sehr motivierte Kandidatin zur Nomination für die spätere Volkswahl vorschlagen können.»

Die 36 jährige Aline Schaich ist in Nussbaumen aufgewachsen und verbrachte ihre Schulzeit in Obersig­genthal. Seit ein paar Jahren wohnt sie wieder in unserer Gemeinde. Beruflich hat Aline Schaich täglich mit Menschen in verschiedenen Lebenssituationen zu tun. Sie ist sie als Personal- und Arbeitgeber­beraterin sowie Stellenkoordinatorin beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum RAV in Baden tätig. Ihre Lebenserfahrung und ihre Einsatzfreude bieten Gewähr für lösungsorientiertes Denken in einer Kollegialbehörde. Mit ihrer Persönlichkeit und ihrem beruflichen Werdegang bringt Aline Schaich ausgezeichnete Voraussetzungen für das Amt als Gemeinderätin mit.

Auskünfte:
Hansueli Schütz, Präsident SP Obersiggenthal, 079 617 23 02

Ja zu Arbeit und Weiterbildung, Nein zum Unternehmenssteuer-Bschiss!

Am 12. Februar 2017 stehen wichtige Volksentscheide an. Die SP Obersiggenthal sagt Ja zur Volksinitiative «Arbeit und Weiterbildung für alle!». Die Initiative will die Schaffung einer kantonalen Arbeitslosenhilfe. Konkret fordert sie präventive Massnahmen zur Vermeidung von Erwerbslosigkeit und Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie befristete Taggelder für Personen, die aus der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert wurden, um diesen den Gang zur Sozialhilfe zu ersparen und eine Kostenverlagerung auf die Gemeinden zu verringern. Profitieren würden insbesondere über 50 jährige, die von Erwerbslosigkeit besonders hart betroffen werden.

Ja sagt die SP auch zur kantonalen Volksinitiative «Chancen für Kinder –gemeinsam gegen die Familienarmut». Bis das jüngste Kind die obligatorische Schule beendet hat, sollen Familien, deren Einkommen nicht ausreicht (z.B. Working Poor) gezielt Kinderbeihilfen erhalten. Damit tun wir etwas Wichtiges für diese Kinder und somit auch für unsere Zukunft.

Nein sagt die SP zur Initiative «Nein zum Lehrplan 21». Der neue Aargauer Lehrplan soll wichtigen gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung tragen und deshalb neue Bereiche wie Informatik, Medienpädagogik oder berufliche Orientierung berücksichtigen. Das macht Sinn.

Bei den eidgenössischen Vorlagen empfiehlt die SP Obersiggenthal ein Nein zur Unternehmenssteuerreform III. Denn damit erhalten ein paar Konzerne und ihre Grossaktionäre wieder Steuergeschenke, während bei Kanton und Gemeinden Einnahmen wegfallen. Die Rechnung bezahlen wir, der Mittelstand. Mit Leistungsabbau und höheren Gebühren überall. Deshalb sagen wir Nein zu diesem Unternehmenssteuer-Bschiss!

Ja sagt die SP zur erleichterten Einbürgerung der dritten Generation. Denn Menschen, deren Grosseltern und Eltern bereits in der Schweiz gelebt haben, gehören zur Schweiz.

SP klare Siegerin bei den Grossratswahlen

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Heute hat der Aargau eine neue Regierung gewählt und zumindest auf Grossratsebene können wir zufrieden sein. Die SP hat im Kanton 5 Sitze dazu gewonnen. Einen davon im Bezirk Baden.  Neu ist die SP in Aarau mit 27 Sitzen vertreten. „SP klare Siegerin bei den Grossratswahlen“ weiterlesen

Turgi: Pendleraktion zu den Grossratswahlen

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Die SP-Grossratskandidierenden Giovanna Miceli aus Gebenstorf, Max Chopard-Acklin und Mia Jenni aus Obersiggenthal sowie Christian Denzler aus Untersiggenthal führten kürzlich frühmorgens eine gemeinsame Pendleraktion am Bahnhof Turgi durch. Sie begrüssten die Menschen auf dem Weg zur Arbeit mit einem «Schöggeli» und einem gemeinsamen Flyer zu den Grossratswahlen unter dem «Starke Stimmen aus unserer Region!». Die Grossratswahlen finden am 23. Oktober statt.